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„Mein Baby ist zu schwer, ich halte das Tragen nicht mehr aus“

  • mariawelker
  • 6. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Mein Baby ist zu schwer, ich schaffe das nicht...


Mein Baby ist zu schwer...

Viele Eltern denken diesen Satz und fühlen sich im selben Moment schlecht dafür. Dabei ist diese Empfindung kein Zeichen von Schwäche, fehlender Bindung oder „falschem“ Tragen. Sie ist ein Signal, genauer hinzuschauen.


Erstmal hinsehen: Wie geht es dir eigentlich?


Nach der Geburt ist der Körper im Umbruch. Hormone, Schlafmangel, Rückbildung, ein möglicher Kaiserschnitt oder Geburtsverletzungen, all das wirkt nach. Besonders Frauen sind in dieser Phase körperlich einfach anders belastbar als vorher.


Wenn Tragen sich schwer oder schmerzhaft anfühlt, darf (und sollte) man sich fragen:

  • Wie ist mein allgemeiner körperlicher Zustand?

  • Gibt es Rückbildungsbeschwerden, Beckenbodenprobleme oder Rückenschmerzen?

  • Würde mir physiotherapeutische Unterstützung gut tun?


Es ist absolut legitim, sich hier stark zu machen: bei Gynäkologin, Hausarzt oder Physiotherapie.

Dein Körper darf ernst genommen werden.


Eine Frau mit Baby steht vor einem Fenster und schaut schräg nach oben. Man sieht sie nur von der Seite. Sie trägt eine Tragehilfe in grau von der Marke Didymos
Fühlt sich das Tragen einfach nicht mehr gut an? Ich sehe dich und kenne das Gefühl.

Tragen darf anstrengend sein, aber nicht schmerzhaft

Ein wichtiger Punkt: Starke oder anhaltende Schmerzen beim Tragen sind kein Normalzustand.


Wenn Tragen weh tut, lohnt sich ein genauer Blick auf die Ursachen. Oft kommen mehrere Faktoren zusammen.


Wann habt ihr mit dem Tragen begonnen?

Tragen ist ein Stück weit wie ein sanftes Training. Startet man früh nach der Geburt, wächst die Muskulatur oft ganz natürlich mit dem Gewicht des Babys mit.

Manche Familien können oder wollen jedoch nicht von Anfang an tragen. Beginnt man erst später, wenn das Baby bereits 6–7 kg wiegt, fühlt sich das natürlich deutlich anders an als mit 3,5 kg. Das heißt nicht, dass Tragen dann nicht geht, aber es braucht oft mehr Unterstützung und Anpassung.


Passt eure Trage (noch) zu euch?

Nicht jede Trage passt zu jedem Körper und nicht jede Trage passt zu jeder Phase.


Ein klassisches Beispiel:Ein elastisches Tragetuch, das zu Beginn wunderbar war, bietet bei einem schwerer gewordenen Baby oft nicht mehr genug Halt und Entlastung.


Ein genauer Blick kann hier viel verändern:

  • Passt das Tragesystem zu eurem Körperbau?

  • Ist die Trage richtig eingestellt?

  • Wird das Gewicht optimal verteilt?

  • Kenne ich die richtigen Kniffe, um es mir richtig bequem zu machen?


Oft lassen sich schon mit kleinen Kniffen große Unterschiede erzielen. Genau hier setzt Trageberatung an. Auch online lassen sich Einstellungen, Handgriffe und Anpassungen sehr effektiv optimieren.


Rückentragen: oft der Gamechanger

Viele Eltern haben Respekt vor dem Rückentragen, dabei sind wir dafür gemacht.


Richtig erlernt, kann Rückentragen:

  • Rücken und Beckenboden deutlich entlasten

  • schwerere Kinder komfortabler tragbar machen

  • dem Kind weiterhin Nähe, Regulation und Sicherheit bieten


Ja, vorne ist kuschelig. Aber hinten ist oft befreiend, körperlich und mental. Und: Rückentragen lässt sich gut lernen, Schritt für Schritt, auch in einer Online-Beratung.


Größere Kinder brauchen manchmal größere Tragen

Wenn Babys größer und schwerer werden, kann eine Toddler-Trage eine echte Qualitätssteigerung sein. Mehr Fläche, bessere Gewichtsverteilung, mehr Komfort, vorausgesetzt, sie passt wirklich zu euch. Auch hier gilt: Mit größerer Trage und passender Beratung wird aus „es geht gerade nicht mehr“ oft wieder ein „oh, das fühlt sich gut an“.


Du darfst dich entlasten, ohne schlechtes Gewissen


Wenn Tragen sich gerade zu schwer anfühlt, bedeutet das nicht, dass du versagt hast oder empfindlich bist. Es bedeutet, dass dein Körper Unterstützung braucht und die darfst du dir holen.


Eine Trageberatung kann helfen:

  • Ursachen für Schmerzen zu erkennen

  • vorhandene Tragen besser einzustellen

  • Alternativen wie Rückentragen oder andere Systeme zu zeigen

  • Dir Kniffe zu zeigen, die selbst bei erfahrenem Tragen noch weiterhelfen


Das geht vor Ort genauso wie online. Niedrigschwellig, individuell und ohne Druck.


Denn Tragen soll euch verbinden. Nicht belasten.


Online-Trageberatung
15 Min.
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